Nachhaltiger Konsum in Aachen und Euregio
Nachhaltiger Konsum in Aachen und Euregio

Ökologisch und Sozial - Nachhaltige Unternehmen

Nachhaltiges Leben und Arbeiten - wie geht das? Wir wollen unsere natürliche Lebensgrundlagen schützen, den Herausforderungen des Klimawandels begegnen, die rapide Ausbeutung der Ressourcen stoppen und nicht nur mit unserem persönlichen Konsum, sondern auch mit dem Produktionsverhalten gewährleisten, dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen in anderen Regionen dieser Erde nicht beeinträchtigt werden.

 

Die Industrie trägt hier eine besondere Verantwortung. Gute Produkte zu fairen Bedingungen, im Einklang mit der Umwelt und wirtschaftlich sinnvoll - das sind die Strategien, die entwickelt werden müssen und es haben sich viele auf den Weg gemacht, dies zu tun. Dazu ist es notwendig, dass Demokratie vor dem Markt geht - denn es kostet (in Geld und auch für die Umwelt) viel, wenn Interessen von Untenehmen vor den Interessen der Menschen kommen.

 

Wir befinden uns an einer neuen Zeitenwende - mit Chancen und Risiken. Leider sind von Nestlé, Syngenta bis Monsanto (nun ein unheilvoller Deal mit Bayer) Unternehmen unterwegs, die genau das Gegenteil dessen, was sinnvoll wäre, durchsetzen möchten. Daher müssen Gegen-Strategien entwickelt werden, die sich für Mensch und Unternehm(ung)en lohnen.

 

Die Grünen im Bund bauen derzeit einen Wirtschaftsbeirat auf. Eine Gruppe von 50 Managern, Unternehmern und Beratern wird nach Informationen des Handelsblatts zu den Gründungsmitgliedern gehören, wenn sich der geplante Beirat Mitte Oktober in Berlin konstituiert.

 

"Auch die Chefs großer Konzerne machen keinen Bogen mehr um die Grünen. So werden Martin Brudermüller, Vorstandsvorsitzender des weltweit größten Chemiekonzerns BASF mit Hauptsitz in Ludwigshafen am Rhein, und Hagen Pfundner, Vorstand des Schweizer Pharmakonzerns Roche mit drei Hauptstandorten und 16.000 Mitarbeitern allein in Deutschland, mit von der Partie sein. Ziel ist es, über einen klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft zu diskutieren."

(Zitat Handelsblatt)

 

Der ökologische Umbau geht nun einmal nicht ohne auch eher "problematische" Konzerne wie Bayer und BASF. Wir wünschen dem Beirat gutes Gelingen und hoffentlich Erfolge bei den Verhandlungen hin zu einer klimapolitisch handelnden Wirtschaft!

 

 

 

 

Autorin: Lisa Lang

 

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AG Nachhaltigkeit B90/Die Grünen OV Aachen